Die besonderen Altäre in der Klosterkirche Oelinghausen

 

Unter dem Mot­to „ Die beson­de­ren Altä­re in der Klos­ter­kir­che, Doku­men­te der Geschich­te“, lädt Frau Dr. Hei­nen, Mit­glied des Freun­des­krei­ses Oeling­hau­sen zu einer Füh­rung ein.

Sonn­tag, 30. Juni um 15.00 Uhr

Neben der all­ge­mei­nen Geschich­te über die Errich­tung ein­fa­cher Tisch­al­tä­re in früh­christ­li­cher Zeit bis zu den uns heu­te bekann­ten Hoch­al­tä­ren sol­len aber inten­siv Auf­bau und Fra­gen zu den beson­de­ren Altä­ren in der Klos­ter­kir­che erör­tert wer­den.

Wer hat­te das Wis­sen und Kön­nen einen so wun­der­schö­nen baro­cken Hoch­al­tar, des­sen gedreh­te mit Frucht­gir­lan­den geschmück­te Säu­len an das Petrus­grab in Peters­dom erin­nern, in die­ser Klos­ter­kir­che auf­zu­stel­len?

War­um zeigt der in der rech­ten Sei­ten­ka­pel­le ste­hen­de Kreuz­al­tar, der 1622 von der ein­fluss­rei­chen Fami­lie Fürs­ten­berg Ger­hard Grö­nin­ger als Memo­ria in Auf­trag gege­ben wur­de, meh­re­re Beson­der­hei­ten? In einem sei­ner Reli­efs wird z.B. ein Mensch mit einem Tur­ban dar­ge­stellt. Woll­te der Künst­ler damit die schon damals mani­fes­te Bedro­hung der Chris­ten­heit durch die Osma­nen zum Aus­druck brin­gen. War der Johan­nes-Bap­tist-Altar auf der Non­nen­em­po­re mit sei­nen Tafel­bil­dern so kon­zi­piert?

Es wird ver­sucht, soweit wie mög­lich, die­se und auch ande­re Fra­gen zu beant­wor­ten.

Eine Anmel­dung zur Füh­rung ist nicht erfor­der­lich.

 

 

Exkursion zu den “Hotspots” der Artenvielfalt

In Oeling­hau­sen gibt es sie noch, die klei­nen Natur­pa­ra­die­se mit gro­ßem Reich­tum an Tier- und Pflan­zen­ar­ten. Das sind ver­ges­se­ne Orte mit wenig genutz­ten Flä­chen, wo sich die Natur über lan­ge Zeit unge­stört ent­fal­ten konn­te. Hier fin­det man noch vie­le Pflan­zen und Tie­re aus der Zeit vor der inten­si­ven land­wirt­schaft­li­chen Nut­zung.

Dr. Gün­ter Bert­zen vom Freun­des­kreis Oeling­hau­sen
führt Sie zu eini­gen die­ser Plät­ze am
Sonn­tag, den 16. Juni 2019 um 15.00 Uhr

Tro­cken­stand­ort, Klos­ter­mau­er mit blü­hen­dem Nat­ter­kopf

Es geht ent­lang der Klos­ter­mau­ern, dann zu den alten Klos­ter­tei­chen und wei­ter bis an den Wald­saum am Scha­ken­berg. Wir wol­len nach­se­hen, ob sich die Natur dort seit unse­rem letz­ten Besuch vor mehr als zehn Jah­ren merk­lich ver­än­dert hat. Sie erhal­ten Infor­ma­tio­nen zu den Lebens­räu­men und zu ihren typi­schen Bewoh­nern. Dazu bie­tet die viel­fäl­ti­ge und far­ben­rei­che Land­schaft ein beson­de­res Natur­er­leb­nis. Unse­ren Rund­gang pas­sen wir am Exkur­si­ons­tag den aktu­el­len Bedin­gun­gen an, trotz­dem ist fes­tes Schuh­werk zu emp­feh­len.

Mehr zum The­ma kön­nen dem Fly­er Gar­ten & Land­schaft ent­nom­men wer­den. Irr­tüm­lich ist dort aber der 23. Juni 2019 als Ver­an­stal­tungs­ter­min ein­ge­tra­gen wor­den, tat­säch­lich fin­det die Exkur­si­on wie oben ange­ge­ben, eine Woche vor­her, am 16. Juni 2019 statt.  mehr …

Schätze der Klostermedizin

Unter dem Mot­to “Schät­ze der Klos­ter­me­di­zin” lädt Gun­du­la Hüm­me­ke, Mit­glied des Freun­des­krei­ses Oeling­hau­sen, am Don­ners­tag, 30. Mai (Chris­ti Him­mel­fahrt), 15.00 Uhr, zu einer Füh­rung in den Klos­ter­gar­ten ein. Wie in allen mit­tel­al­ter­li­chen Klös­tern gab es in Oeling­hau­sen schon bald nach sei­ner Grün­dung ein Hos­pi­tal. Der Klos­ter­gar­ten lie­fer­te dafür die Medi­zin. Bei der Füh­rung wer­den Ein­bli­cke in die Geschich­te der Klos­ter­heil­kun­de gege­ben, wobei das heil­kund­li­che Wis­sen der Hil­de­gard von Bin­gen beson­de­re Berück­sich­ti­gung fin­det. Die Besu­cher erfah­ren, mit wel­chen Kräu­tern die berühm­te Äbtis­sin die ver­schie­de­nen Beschwer­den in Form von Tee, Auf­güs­sen oder Umschlä­gen behan­delt und wie man die­se zube­rei­tet. Thy­mi­an, Sal­bei, Melis­se oder Engel­wurz kön­nen durch Schme­cken, Rie­chen, Füh­len auch sinn­lich wahr­ge­nom­men wer­den. Die­se alten Schät­ze der Heil­kunst waren durch die Ent­wick­lung der moder­nen Medi­zin in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Sie fin­den heu­ten wie­der häu­fig Ein­satz in der sanf­ten Medi­zin.

Blick in den Oeling­hau­ser Klos­ter­gar­ten

Exkursion des Freundeskreises ins Möhnetal nach Rüthen, Kallenhardt und Suttrop

Der Freun­des­kreis Oeling­hau­sen führt am Sams­tag, dem 6. Juli 2019 eine Bus-Exkur­si­on ins Möh­ne­tal zu den kur­köl­ni­schen Städ­ten Rüt­hen und Kal­len­hardt sowie zum Geo­park in Sut­trop durch. Mit fach­kun­di­ge Füh­rung wird die Geschich­te der um 1200 von den Köl­ner Erz­bi­schö­fen zur Grenz­si­che­rung gegrün­de­ten Berg­städ­te wie­der leben­dig. Impo­nie­ren­de Res­te der mit­tel­al­ter­li­chen Stadt­mau­ern, Tore und Tür­me sind in bei­den Städ­ten zu sehen. Vie­le Fach­werk­häu­ser ver­gan­ge­ner Epo­chen geben den Orten ihre cha­rak­te­ris­ti­sche Note.
In Rüt­hen ver­voll­stän­di­gen die Kir­chen St. Niko­laus und St. Johan­nes wie auch ehe­ma­li­ge Klös­ter, das alte Rat­haus, der Markt­brun­nen die „Rüt­he­ner Esel und der Zunft­baum das Bild der Innen­stadt. Altes Hand­werk ist in der ehe­ma­li­gen Sei­le­rei zu sehen.
Wei­ter geht es zum gegen­über der Möh­ne lie­gen­den höchs­ten Orts­teil von Rüt­hen
(520 m über NN), nach Kal­len­hardt. Die Lage auf einem weit­hin sicht­ba­ren Berg­ke­gel eröff­net herr­li­che Aus­bli­cke, ins­be­son­de­re auf die Höhen des umge­ben­den Natur­parks „Arns­ber­ger Wald”.  Auch hier kön­nen die Besu­cher die Zeu­gen ver­gan­ge­ner Zei­ten erkun­den.

Die Kir­che St. Niko­laus Rüt­hen wur­de nach einem Brand um 1300 errich­tet und um 1700 viel­fach umge­stal­tet. Sehens­wert sind die weit­ge­hend von ansäs­si­gen Meis­tern im 17. Jh. geschaf­fe­nen Aus­stat­tungs­ele­men­te.

Von wei­tem sieht man die mar­kan­te Pfarr­kir­che St. Cle­mens, nahe­bei die Res­te der alten Stadt­mau­er mit dem obe­ren Tor und der Stein­pfor­te. Das Rat­haus ist wohl das ältes­te in West­fa­len. Es wird heu­te als Ver­samm­lungs­raum und Hei­mat­mu­se­um genutzt.
Der Geo­park Sut­trop infor­miert umfas­send über unse­ren „Boden­schatz Kalk­stein“ und sei­ne Ent­ste­hung und Nut­zung mit dem Geo-Stein­kreis, dem his­to­ri­schen Kalk­ofen, dem Dia­mant­pfad, den Mine­ral­vi­tri­nen und dem Erleb­nis­punkt am akti­ven Stein­bruch.

Inter­es­sier­te Gäs­te sind will­kom­men!
Abfahrt ist um 8:30 Uhr ab Bahn­hof Neheim-Hüs­ten. Wei­te­re Zustei­ge-Mög­lich­kei­ten wer­den den Teil­neh­mern mit­ge­teilt.
Anmel­dung: Meinolf Strack­bein, Tel.: 02932–31721, Email: m.strackbein@t-online.de
oder Fer­di­nand Haus­wirth, Tel.: 02932–429533
Bei Abwe­sen­heit bit­ten wir eine Nach­richt auf dem Anruf­be­ant­wor­ter zu hin­ter­las­sen.

Saisonbeginn in Oelinghausen am 1. Mai 2019

Klos­ter­gar­ten und Muse­um öff­nen um 12.00 Uhr

Mit einer vogel­kund­li­chen Exkur­si­on beginnt eine vier­tei­li­ge Ver­an­stal­tungs­rei­he zur Arten­viel­falt von Pflan­zen und Tie­ren rund um Klos­ter Oeling­hau­sen.

Viel­falt statt Ein­falt, von der Pfle­ge des Para­die­ses heißt der dazu­ge­hö­ri­ge The­men­fly­er. Wir wol­len in die­sem Jahr nach­schau­en, ob es der Natur bei uns noch gut geht und wie man sie unter­stüt­zen kann. Dazu besu­chen wir klei­ne Natur­pa­ra­die­se in der Umge­bung Oeling­hau­sens und gehen der The­ma­tik auch im Klos­ter­gar­ten nach. Wie man den Insek­ten Nek­tar ver­schafft und wie ein Gar­ten vie­len Tier- und Pflan­zen­ar­ten Raum und Nah­rung geben kann, das wol­len wir zei­gen.

Etwa acht­zig Natur­freun­de hat­ten sich ver­sam­melt, um an der von Mat­thi­as und Moni­ka Bau­le geführ­ten Exkur­si­on teil­zu­neh­men. Foto: Bern­hard Pad­berg, Hol­zen

Amsel, Dros­sel, Fink und Star“ ist die Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tung benannt. Auf einem Rund­gang soll dem Vogel­kon­zert gelauscht wer­den und wir wol­len die Voll­stän­dig­keit des Vogel­chors über­prü­fen. Mat­thi­as Bau­le über­nimmt die Füh­rung, er stellt die wich­tigs­ten Arten vor und berich­tet über ihre Lebens­an­sprü­che. Wie man den Vögeln hel­fen kann, das ist ein wei­te­res The­ma der klei­nen Exkur­si­on.   mehr …

Beginn: 1. Mai um 15.00 Uhr am Klos­ter­gar­ten

Geeig­net für alle Alters­grup­pen, wir blei­ben auf gut begeh­ba­ren Wegen.