Nach dem sehr erfolg­rei­chen Auf­takt der Kon­zert­rei­he „Musi­ca Sacra Oeling­hau­sen“ am Pfingst­sonn­tag in der voll­be­setz­ten Klos­ter­kir­che mit einem begeis­tern­den Kon­zert des renom­mier­ten Kon­zert­or­ga­nis­ten Leo van Doe­sela­ar aus Ams­ter­dam ist am

Sams­tag, den 30. Mai um 19 Uhr

der aktu­ell wohl berühm­tes­te Orgel­vir­tuo­se der Welt zu Gast an der his­to­ri­schen Orgel der Klos­ter­kir­che in Oeling­hau­sen. Oli­vi­er Latry ist Titu­lar­or­ga­nist der Pari­ser Kathe­dra­le Not­re-Dame und gilt vor allem im Bereich fran­zö­si­scher Orgel­mu­sik als her­vor­ra­gen­der Künst­ler sei­ner Genera­ti­on. Umso mehr darf man gespannt sein, wie ein his­to­ri­sches Instru­ment unter sei­nen Hän­den klin­gen wird.

Für sein Kon­zert in der sauer­län­di­schen Klos­ter­kir­che wech­selt Oli­vi­er Latry von der Orgel­bank der impo­san­ten Pari­ser Kathe­dral­or­gel zu einem zwar viel klei­ne­ren west­fä­li­schen Orgeldenk­mal, das aber den­noch in sei­nem fast voll­stän­dig erhal­te­nen his­to­ri­schem Pfei­fen­be­stand von weit über­re­gio­na­ler Bedeu­tung ist. Dazu hat der Kon­zert­or­ga­nist neben Orgel­wer­ken von J. S. Bach auch Wer­ke u. a. von Sweelinck, Schei­de­mann und Die­te­rich Bux­te­hu­de für sein Pro­gramm aus­ge­wählt. Neben Renais­sance-Tän­zen aus einer alten nie­der­län­di­schen Samm­lung erklin­gen Varia­tio­nen über „Mein jun­ges Leben hat ein End“ des Ams­ter­da­mer Kom­po­nis­ten Jan Pie­ters­zoon Sweelinck und mit „Schmü­cke dich, o lie­be See­le“, eines der schöns­ten Cho­ral­vor­spie­le Bachs. Nach fan­ta­sie­vol­len Orgel­pre­zio­sen des Lübe­cker Kom­po­nis­ten Die­te­rich Bux­te­hu­de bil­det die gro­ße Varia­ti­ons­rei­he über den Cho­ral „Sei gegrü­ßet, Jesu gütig“ aus der Feder von J. S. Bach den Abschluss des Pro­gramms.

Kar­ten zu die­sem Kon­zert­hö­he­punkt sind an der Abend­kas­se zum Preis von 15,- Euro (Schü­ler und Stu­den­ten frei) erhält­lich.

Wei­te­re Kon­zer­te der Rei­he:
Am 27.6.,19 Uhr, gibt der ehe­ma­li­ge Dom­or­ga­nist aus Spey­er Mar­kus Eichen­laub ein Orgel­kon­zert mit Wer­ken aus Renais­sance, Barock und Neu­zeit.

Am 18. Juli, 19 Uhr, spielt der aus New Jer­sey stam­men­de James D. Hicks weit­hin noch unbe­kann­te Wer­ke skan­di­na­vi­scher und bal­ti­scher Kom­po­nis­ten, außer­dem singt das Vokal­con­vent Soest unter der Lei­tung von Peter Felix Win­king.

Den Abschluss bil­det ein Kon­zert mit Orgel und Zin­ken am 5. Sep­tem­ber um 19 Uhr mit dem Ensem­ble „Les Cor­nets noirs“ (die schwar­zen Zin­ken) aus Basel mit Frith­jof Smith und Geb­hard David an den his­to­ri­schen Blas­in­stru­men­ten und Johan­nes Stro­bl an der Orgel.