Aktuelles    2017 | Rückblick Freundeskreis Oelinghausen e.V.


 
 
     
  Führung im Klostergarten  
 
Von Mythen und Medizin –
Heilpflanzen im Klostergarten Oelinghausen
 
     
   
     
     
  „Von Mythen und Medizin – Heilpflanzen im Klostergarten Oelinghausen“, unter diesem Motto lädt Gundula Hümmeke, Mitglied des Freundeskreises Oelinghausen, am Sonntag, 18. Juni,15 Uhr zu einer Führung durch den Klostergarten ein.
Der Kräutergarten weist eine Fülle von Heilpflanzen auf, die jahrhundertelang in den Klöstern zur Linderung von Krankheiten angebaut wurden. Bei der Begegnung mit der Geschichte der Klosterheilkunde darf das heilkundliche Wissen der berühmten Äbtissin Hildegard von Bingen nicht fehlen.

Zur Sommersonnenwende steht der Holunder im Oelinghauser Klostergarten in voller Blüte. Daher finden Mythen und Medizin dieser heilkräftigen Pflanze besondere Berücksichtigung. Heilkraft und die Vorstellung, dass im Holunder gute Geister wohnen, waren bei Griechen, Römern und Germanen gleichermaßen bekannt. Seit einigen Jahren finden die alten Schätze der Heilkunst immer mehr Beachtung und halten Einzug auch in die sanfte Medizin.

 
     
 
Führung im Klostergarten Oelinghausen
mit Gundula Hümmeke
am 18. Juni 2017, 15.00 Uhr
 
     
 
 
 
 
 
     
  300 Jahre Klausing-Orgel  
 
Ausstellung im
Klostergartenmuseum Oelinghausen -
Zeugen einer langen Orgel-Geschichte
 
     
     
   
     
   
 

Gezeigt werden zahlreiche Artefakte, die sich im Laufe der Jahrhunderte in Oelinghausen angesammelt haben.

Rechts im Bild ist ein sog. Kuckucksruf dargestellt (ein Nachbau von Prof. Michel).

Der Kuckucksruf war insbesondere in der Barockmusik sehr beliebt.

Die Vorrichtung besteht aus zwei Orgelpfeifen (in der Regel Holzpfeifen), die jeweils mit einem kleinen Blasebalg verbunden sind. Bei Betätigung des Registers wird ein Mechanismus in Gang gesetzt, mit dem nacheinander, zunächst die kleinere, dann die größere Pfeife mittels des jeweiligen Blasebalges angeblasen werden. Die Blasebälge selbst sind nicht mit der Windanlage der Orgel verbunden. Vielmehr "bläst" sich jeder Balg "selbstständig", d. h. mittels einer Feder selbst auf und wird dann durch die Registermechanik aktiviert.

Bei der letzten Orgelrestaurierung durch die Fa. Kuhn wurden mehrere solcher Einbauten leider ersatzlos entfernt. Die Maßnahme wird von heutigen Organisten immer wieder bedauert.

 
 
Die Ausstellung wird am Pfingstsonntag
nach dem Festgottesdienst ca. 12.30 Uhr eröffnet.
 


 

 
 
 
 
 



Passionsdarstellungen in der Klosterkirche
Oelinghausen
 
 
 



Seit Jahrhunderten beschäftigt die Passion und Auferstehung Christi die Menschen mit tiefer innerer Anteilnahme. Bildwerke vom leidenden Jesus kamen dem religiösen Volksempfinden und den meditativen Betrachtungen der Klosterbewohner sehr entgegen, denn sie wurden häufig mit einem bedrohten Dasein voller Leid und Tod und der christlichen Hoffnung auf Heil und Erlösung verknüpft. Dabei sollten figürliche und bildliche Andachtsbilder mit Szenen aus der Passion helfen, das grausame Passionsgeschehen im Mitleiden nachzuempfinden und zur Nachfolge Christi aufzufordern.
Die Klosterkirche beherbergt eine Anzahl solcher Bildwerke von hoher Qualität und volkstümliche Darstellungen, die einzelne Motive der Leidensgeschichte Jesu zum Thema haben. So sollen in der Führung unter anderem auf der Nonnenempore sehr kostbare alte Kreuze von 1150 und 1380, die barocke Ölberggruppe aus dem18. Jhdt. und die um ihren Sohn trauernden Maria (Pieta) gezeigt und erläutert werden. Das von Gerhard Gröninger meisterhaft geschaffene Epitaph der Ottilia von Fürstenberg (1622) in der Kreuzkapelle, das in einem eindrucksvollen Relief Motive der Passion und Auferstehung Christi zeigt, wird in der Führung ebenso thematisiert wie die kürzlich entdeckten Passionsbilder auf der Rückseite des Weihnachtsbildes und die Oelinghauser Kreuztragungsgruppe aus dem 18. Jhdt., bei der eine Nonne Jesus hilft, sein Kreuz zu tragen.

 
 
 
 

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Klostergartenmuseum,
Blick in den Ausstellungs- und Vortragsraum anlässlich einer früheren Ausstellung.