Aktuelles    2017 | Rückblick Freundeskreis Oelinghausen e.V.


 
Der alte Walnussbaum,
wird er noch einmal grün?
 

Foto: H. Michel             
 
 
 



Passionsdarstellungen in der Klosterkirche
Oelinghausen
 
 
 



Seit Jahrhunderten beschäftigt die Passion und Auferstehung Christi die Menschen mit tiefer innerer Anteilnahme. Bildwerke vom leidenden Jesus kamen dem religiösen Volksempfinden und den meditativen Betrachtungen der Klosterbewohner sehr entgegen, denn sie wurden häufig mit einem bedrohten Dasein voller Leid und Tod und der christlichen Hoffnung auf Heil und Erlösung verknüpft. Dabei sollten figürliche und bildliche Andachtsbilder mit Szenen aus der Passion helfen, das grausame Passionsgeschehen im Mitleiden nachzuempfinden und zur Nachfolge Christi aufzufordern.
Die Klosterkirche beherbergt eine Anzahl solcher Bildwerke von hoher Qualität und volkstümliche Darstellungen, die einzelne Motive der Leidensgeschichte Jesu zum Thema haben. So sollen in der Führung unter anderem auf der Nonnenempore sehr kostbare alte Kreuze von 1150 und 1380, die barocke Ölberggruppe aus dem18. Jhdt. und die um ihren Sohn trauernden Maria (Pieta) gezeigt und erläutert werden. Das von Gerhard Gröninger meisterhaft geschaffene Epitaph der Ottilia von Fürstenberg (1622) in der Kreuzkapelle, das in einem eindrucksvollen Relief Motive der Passion und Auferstehung Christi zeigt, wird in der Führung ebenso thematisiert wie die kürzlich entdeckten Passionsbilder auf der Rückseite des Weihnachtsbildes und die Oelinghauser Kreuztragungsgruppe aus dem 18. Jhdt., bei der eine Nonne Jesus hilft, sein Kreuz zu tragen.

 
 
 
 

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Klostergartenmuseum,
Blick in den Ausstellungs- und Vortragsraum anlässlich einer früheren Ausstellung.